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Sackmarkisen für Caravan und Wohnmobil

Veröffentlicht am 26.02.2026

Wohnmobil, Wohnwagen, Camping, Reisemobil, Autohaus

Was eine Sackmarkise ist

Woher der ungewöhnliche Name kommt

Was sie besonders macht

Welche anderen Arten von Markisen es gibt

Gerade beim Camping gehört ein schattiger Platz vor dem Wohnmobil oder Wohnwagen für viele Reisende einfach dazu. Während fest montierte Markisen viel Komfort bieten, setzen viele Camper bewusst auf eine leichtere und flexiblere Alternative: die Sackmarkise, auch Taschenmarkise genannt.

Doch was genau ist eine Sackmarkise, wie wird sie montiert und welche Voraussetzungen muss Ihr Fahrzeug dafür erfüllen? In diesem Beitrag erfahren Sie, wie diese praktische Markisenlösung funktioniert, warum sie besonders bei gewichtsbewussten Campern beliebt ist und worauf Sie beim Aufbau achten sollten.

Was ist eine Sackmarkise?

Eine Sackmarkise ist eine besonders leichte und flexible Markisenlösung für Wohnmobile und Wohnwagen. Der entscheidende Unterschied zu fest montierten Markisen besteht darin, dass das Markisentuch und das Gestänge in einer robusten Transporttasche – dem sogenannten „Sack“ – verstaut sind.

Die komplette Markise wird in die Kederschiene des Fahrzeugs eingeschoben. Voraussetzung für die Nutzung ist daher, dass Ihr Wohnmobil oder Wohnwagen über eine entsprechende Kederschiene verfügt.

Ein großer Vorteil: Die Markise kann nach der Montage einfach am Fahrzeug in der Kederschiene montiert bleiben. Zum Verstauen wird sie lediglich eingerollt und in ihrer Tasche geschlossen.

Warum heißt sie „Sackmarkise“?

Der Name erklärt sich ganz einfach aus der Bauweise der Markise.

Das gesamte Markisentuch wird in einer stabilen Tasche aufbewahrt – also in einem „Sack“. Diese schützt das Tuch während der Fahrt vor Schmutz und Witterung und sorgt dafür, dass die Markise platzsparend am Fahrzeug verstaut werden kann.

Durch dieses praktische Transport- und Aufbewahrungssystem hat sich der Begriff Sackmarkise etabliert.

Wie funktioniert eine Sackmarkise?

Der Aufbau ist grundsätzlich unkompliziert, sollte jedoch mindestens von zwei Personen durchgeführt werden, da das Markisentuch geführt und gleichzeitig gespannt werden muss.

Der typische Aufbau erfolgt in wenigen Schritten:

  1. Reißverschluss der Markisentasche öffnen

  2. Markisentuch ausrollen

  3. Stütz- und Spannstangen einsetzen

  4. Markise ausziehen und ausrichten

  5. Stützen abspannen und fixieren

Alles, was Sie für den Aufbau benötigen, befindet sich bereits in der Tasche der Markise.

Wenn Sie Ihre Reise fortsetzen möchten, wird die Markise einfach wieder eingerollt und in der Tasche geschlossen. In der Regel kann die Sackmarkise dabei in der Kederschiene am Fahrzeug montiert bleiben und muss nicht jedes Mal komplett herausgenommen werden.

Was ist das Besondere an einer Sackmarkise?

Sackmarkisen überzeugen vor allem durch ihr leichtes, flexibles und unkompliziertes Konzept.

Die wichtigsten Vorteile im Überblick:

✔️ In einer Tasche verstaut – platzsparend und geschützt
✔️ Keine feste Verschraubung am Fahrzeug notwendig
✔️ Geringes Gewicht – ideal für gewichtsbewusste Camper
✔️ Flexibel nutzbar und bei Bedarf leicht abnehmbar
✔️ Meist günstiger als fest montierte Markisen

Damit ist die Sackmarkise eine ideale Lösung für Camperinnen und Camper, die Wert auf eine praktische und unkomplizierte Markisenlösung legen.

Welche Arten von Markisen gibt es noch?

Neben der Sackmarkise gibt es auch Kassettenmarkisen, die eine komfortablere und stabilere Alternative darstellen.

Bei einer Kassettenmarkise sind das Markisentuch und die Mechanik fest in einer geschlossenen Aluminiumkassette am Fahrzeug montiert. Dadurch ist das Tuch dauerhaft vor Witterungseinflüssen geschützt.

Der große Vorteil dieser Markisenart liegt im hohen Komfort: Sie lässt sich schnell ausfahren, ist besonders stabil und bietet einen zuverlässigen Sonnenschutz. Allerdings bringt sie auch ein höheres Gewicht mit sich, ist in der Regel teurer und wird dauerhaft am Fahrzeug montiert.